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Projekt Twenty21
Erste Ergebnisse
13. Mai 2021

Projekt Twenty21 ist die erste und größte nationale Anwendungsbeobachtungsstudie Großbritanniens zu medizinischen Cannabisprodukten, die am 7. November 2019 am Royal College of Psychiatrists in London gestartet wurde. Nun wurden die ersten Ergebnisse aus dem Projekt Twenty21 in der anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Psychopharmacology veröffentlicht.

Durch das Projekt Twenty21 erhalten berechtigte Patienten Zugang zu einer erschwinglichen medizinischen Cannabisbehandlung. Das Projekt wird von Drug Science, Großbritanniens führender unabhängiger wissenschaftlicher Einrichtung, überwacht. Das Projekt zielt darauf ab, die größte Evidenzbasis für die Wirksamkeit und Verträglichkeit von medizinischem Cannabis in Großbritannien zu schaffen, um eine Übernahme der Therapiekosten durch das staatliche Gesundheitssystem NHS zu erreichen, sofern die Vorteile einer Behandlung mit medizinischem Cannabis nachweislich die möglichen Risiken überwiegen.

Verbesserungen der Lebensqualität
Im Rahmen von Projekt Twenty21 wurden inzwischen Verschreibungen von medizinischem Cannabis für über 900 Patienten ausgestellt, deren Gesundheitszustand eine Therapie erfordert und die ihre diagnostizierten Erkrankungen nicht mit den üblicherweise verschriebenen Medikamenten behandeln konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass medizinisches Cannabis klinisch signifikante Verbesserungen der Lebensqualität von Patienten mit Erkrankungen wie chronischen Schmerzen, Multipler Sklerose, Tourette-Syndrom, Epilepsie und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) bewirkt.

Die gesammelten Patientendaten zeigen, dass medizinisches Cannabis die Lebensqualität, zum Beispiel bei neuropathischen Schmerzen, stärker verbessert als klassische Behandlungen. Im Gegensatz dazu gibt es laut dem National Institute for Clinical Excellence (NICE) wenig bis gar keine Evidenz, dass häufig verschriebene Medikamente wie Benzodiazepine oder Opioide die Lebensqualität, die Schmerzen oder die psychische Belastung von Menschen verbessern. Vielmehr können diese Schaden anrichten, einschließlich einer möglichen Abhängigkeit.

Legaler Zugang zu medizinischem Cannabis
Hingegen zeigen die Ergebnisse von Projekt Twenty21 eindeutig eine fünfzigprozentige Verbesserung des selbstberichteten Gesundheitszustands der Patienten und ihrer Fähigkeit, ein normaleres Leben zu führen, sowie signifikante Verbesserungen in der Fähigkeit der Patienten, schwächende Folgezustände wie Angstzustände, Schlaflosigkeit und Depression zu bewältigen. Außerdem sind die Patienten nun in der Lage, mit dem legalen Zugang zu medizinischem Cannabis Kriminalität zu vermeiden, da sich viele gezwungen sahen, zur Bewältigung ihrer Erkrankungen auf illegalen Konsum zurückzugreifen.

Der Projektleiter von Twenty21, Professor David Nutt von Drug Science, kommentiert: "Ein Mangel an klinischen Beweisen hat es den Ärzten schwer gemacht, medizinisches Cannabis in Großbritannien zu verschreiben. Diese neuen Erkenntnisse sind ein großer Schritt nach vorn und helfen, den Nutzen zu verdeutlichen, den diese Medikamente für Tausende von schwerkranken Patienten haben können."

Khiron - Gründungsmitglied von Project Twenty21
Das Unternehmen Khiron ist Gründungsmitglied von Project Twenty21 und erster Lieferant von THC-haltigen Cannabisblüten (in EU-GMP Qualität) für die Studie. Tejinder Virk, Präsident von Khiron Europe, sagt: "Wir freuen uns, dass unser starkes Engagement für die medizinische Forschung mit dieser Veröffentlichung Früchte trägt. Khiron ist ein echter Pionier in der medizinischen Cannabislandschaft in Großbritannien, und das nicht nur wegen seiner Produkte. Ein großer Beitrag zur Verbesserung des Zugangs zu medizinischem Cannabis in Großbritannien sind unsere Schulungsprogramme für verschreibende Ärzte und die Verbreitung unserer Expertise mit Cannabinoid-basierten Medikamenten. Wir planen, unseren datengetriebenen Ansatz mit dem Einsatz von Arzneimitteln auf Cannabinoidbasis fortzusetzen. Diese Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit beruhen auf unseren kolumbianischen Extrakten, die in unseren eigenen Kliniken im Zusammenhang mit über 17.000 Verschreibungen gesammelt wurden."

Mit diesem verschreibungsorientierten und patientenzentrierten Ansatz ist Khiron in Großbritannien dank seiner Bildungsplattform, der Khiron Academy, die CPD-zertifizierte Schulungen für Kooperationspartner wie die Medical Cannabis Clinicians Society (MCCS) und Cellen Therapeutics anbietet, ein führendes Unternehmen im Bereich der medizinischen Cannabisausbildung.

Download: Details zu den Ergebnissen und der Methodik des Projekts Twenty21
Project Twenty21.pdf


Quelle: OTS / Bild: Tim Reckmann/pixelio.de

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